Behalt’s im Kopf!Drei einfachen Übungen fürs tägliche Leben und einen frischen Kopf.

Montag, 8. Mai 2017 14:08:17 Europe/Berlin

Wir erleben es alle hin und wieder: Man kommt plötzlich nicht mehr auf den Namen der Nachbarin, die schon jahrelang neben einem wohnt. Liest einen Artikel und kann sich kurz darauf nicht mehr an den Inhalt erinnern. Und hat, nach dem man die Treppe hinaufgestiegen ist, vergessen, was man eigentlich dort wollte. Mal zwischendurch kopflos zu sein, das passiert den Besten von uns, vor allem auch im höherem Alter. Und das ist nicht schön / Aber das muss nicht sein (?).

 

 

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Kopf besser beisammen -, und das Gehirn mit kleinen Herausforderungen fit zu halten. Ein fittes Hirn bedeutet neben einem guten Gedächtnis auch ein gutes Konzentrationsvermögen oder die Fähigkeit, Dinge besser zu planen.

 

Für jeden der seinen Kopf fit halten will, aber Denkspiele wie Sudoku nicht mag, gibt es jetzt gute Neuigkeiten. Es gibt nämlich genügend andere, einfache Maßnahmen das Gehirn zu trainieren. Es geht nicht allein mit zeitraubenden Tätigkeiten, wie das Lernen einer neuen Sprache oder eines Musikinstruments, vielmehr um ein paar kleine Veränderungen im täglichen Leben. Einfacher geht es nicht. 

 

Ein wertvolles Mini-Workout fürs Gehirn lässt sich einfach durchführen, indem man tägliche Routinen ein bisschen anders als sonst durchführt. Das ist ein bisschen wie die zu Treppe nehmen anstatt den Fahrtsuhl: Eine kleine Anstrengung, die hilft, fit zu bleiben. Hier sind drei Beispiele:

 

#1 Sind Sie rechtshändig? Dann putzen Sie die Zähne mit Links (oder natürlich umgekehrt, wenn sie linkshändig sind). So werden bei einer simplen Tätigkeit andere Teile des Gehirns aktiviert.

 

#2 Essen oder Duschen Sie mit geschlossenen Augen. Dies fordert alle anderen Sinne mehr heraus. Ein Großteil der Aufgaben des Hirns ist die Verarbeitung aller sensorischen Reize, die von außen auf uns einwirken.

 

#3 Sitzen Sie beim Abendessen auf einem anderen Platz, oder nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Den „Autopiloten“ ausschalten sorgt für andere Reize und setzt das Gehirn in Gang.

 

Omega-3 und das Gehirn: Wie war das nochmal?

 

Wie Sie wahrscheinlich wissen, braucht das Gehirn Omega-3 um gut zu funktionieren. Wie das im Einzelnen abläuft, lesen Sie hier:

 

Unser Körper besteht aus Milliarden von Zellen. Es gibt verschiedene Arten, wie Muskelzellen, Nervenzellen, oder Hirnzellen.Zellen, die nicht mehr funktionieren, sterben ab und werden durch neue ersetzt. Hierdurch funktioniert unser Körper gleichmäßig gut.

 

Omega-3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil der Zellen. Sie sorgen nicht allein dafür, dass die Zellen gesund sind, sondern auch für das Weitergeben von Signalen innerhalb oder zwischen verschiedenen Zellen. Dies führt letztlich dazu, dass die Organe gut funktionieren.

 

Omega-3 Fettsäuren sind im ganzen Körper vorhanden, die höchste Konzentration befindet sich jedoch im Gehirn. Das Gehirn besteht zu zwei Dritteln aus Fett, ein Viertel davon ist DHA. Hier ist DHA mit verantwortlich für die Kommunikation zwischen den Zellen, die Neubildung von Zellen und deren Funktionalität. Damit ist diese Fettsäure sehr wichtig für die Funktion des Gehirns und ebenso für das Lern- und Erinnerungsvermögen. Omega-3 Fettsäuren werden aber nicht vom Körper selbst produziert, darum ist es wichtig genug davon mit der Nahrung aufzunehmen.

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Malvina Poelvoorde